Museum der Koralle, Korallenschmuckmuseum in der Galleria Umberto I, Neapel, Italien.
Das Korallenschmuck-Museum zeigt eine Sammlung von Korallenschmuck, Kameen und Artefakten, die zwischen 1805 und 1950 in verschiedenen Ausstellungsräumen hergestellt wurden. Die Stücke stammen aus der Verarbeitung von Mittelmeerkorallen und dokumentieren die Entwicklung dieser handwerklichen Tradition über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Giovanni Ascione legte 1855 den Grundstein für dieses Museum während der Herrschaft von Ferdinando II., ausgehend von der natürlichen Korallenverarbeitung aus Mittelmeergewässern. Die Institution wuchs als Dokumentation einer lokalen Handwerkstradition, die in dieser Periode ihre Blütezeit erreichte und später weltweit Anerkennung fand.
Die Sammlung zeigt Techniken der Neapolitaner Koralleverarbeitung, die über Generationen weitergegeben wurden und in kunstvollen Stücken sichtbar sind. Besucher können sehen, wie lokale Handwerker Korallen in aufwendige Schmuckstücke verwandelten, die für europäische Königshäuser und internationale Ausstellungen bestimmt waren.
Das Museum befindet sich innerhalb der Galleria Umberto I und ist rollstuhlgerecht zugänglich. Der Standort in dieser bekannten Einkaufsgalerie macht es zu einem leicht erreichbaren Ziel für Besucher, die bereits in der Nähe sind oder andere Läden erkunden möchten.
Das Museum bewahrt ein kostbares Schmuckset, das 1934 für Farida von Ägypten angefertigt wurde und die außergewöhnliche Kunstfertigkeit dieser Schmuckhandwerker zeigt. Dieses Stück wird oft von Besuchern übersehen, obwohl es eines der bemerkenswertesten Werke der Sammlung darstellt.
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