Boboli-Garten, Historischer Parkmuseum hinter dem Palazzo Pitti, Florenz, Italien
Die Boboli-Gärten sind ein historisches Parkmuseum hinter dem Palazzo Pitti in Florenz und erstrecken sich über mehrere Terrassen oberhalb der Stadt. Die Anlage zeigt breite Kieswege, geometrische Rasenflächen, Zypressenalleen, Statuen aus hellem Stein, mehrere Wasserbecken und Grotten mit Muschelverzierungen zwischen dichten Baumgruppen.
Eleonora di Toledo kaufte das Grundstück 1549 und beauftragte Niccolò Tribolo mit der Umgestaltung der steilen Hänge hinter dem Palast in einen formalen Garten im toskanischen Stil. Spätere Architekten wie Bernardo Buontalenti und Giulio Parigi fügten weitere Bereiche und Wasseranlagen hinzu, während die Herzöge hier weiter bauen ließen.
Der Name stammt von der Familie Boboli, die das Land vor dem Erwerb durch die Medici bewirtschaftete, heute finden Besucher zwischen den Alleen offene Rasenflächen und schattige Haine mit Steintischen. Viele Menschen ruhen hier auf den Bänken entlang der Hauptwege aus oder beobachten die Gartenarbeiter bei der Pflege der Buchshecken.
Die Wege steigen teilweise steil an, daher sind bequeme Schuhe für den Besuch nötig, besonders wenn man die oberen Ebenen erreichen möchte. An warmen Tagen bieten die bewaldeten Bereiche Schatten und Kühle, während die offenen Terrassen direktes Sonnenlicht abbekommen.
Die Grotta del Buontalenti am Eingang zeigt innen künstliche Stalaktiten und verwitterte Steinformen, die wie natürliche Tropfsteinhöhlen wirken sollen. In den hinteren Kammern stehen Kopien von Michelangelos Sklaven-Figuren zwischen den feuchten Wänden aus Tuffstein und Muscheln.
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