Monte Mutria, Berggipfel in der Matese-Kette, Italien
Der Monte Mutria ist ein Berggipfel im Matese-Gebirge, das sich zwischen Kampanien und Molise erstreckt, und erreicht eine Höhe von etwa 1.800 Metern. Der Gipfel liegt auf einem Kalksteinkamm, dessen Nordhänge von Buchenwäldern bedeckt sind, während die Südflanke felsiges und offenes Gelände zeigt.
Vor etwa 2.500 Jahren siedelten italische Völker in diesem Berggebiet und nutzten die Höhenlagen als Schutz- und Lebensraum. Der griechische Einfluss, der die Küstenregionen der Zeit prägte, blieb in diesem Inland kaum spürbar.
Auf den Hochwiesen des Monte Mutria treiben Hirten noch heute im Sommer ihre Herden auf die Weide, eine Praxis, die das Leben auf dem Berg seit Jahrhunderten prägt. Die Wege, die das Vieh hinterlassen hat, sind noch gut erkennbar und durchziehen die offenen Hänge.
Die Nord- und Südhänge des Berges bieten sehr unterschiedliche Bedingungen: Der Wald im Norden erfordert eine gute Orientierung, während der südliche Fels offener, aber exponierter ist. Es empfiehlt sich, den Aufstieg an die eigene körperliche Verfassung anzupassen und das Wetter im Voraus zu prüfen.
Bei klarem Wetter kann man vom Gipfel gleichzeitig das Tyrrhenische Meer im Westen und die Adriaküste im Osten sehen. Diese Aussicht auf zwei Meere von einem einzigen Punkt aus ist in den Apenninen selten.
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