Villa Rosebery, Präsidentenvilla im Stadtteil Posillipo, Neapel, Italien
Villa Rosebery ist eine Villa im Stadtteil Posillipo in Neapel mit drei Hauptgebäuden: das Palazzina Borbonica, die Piccolo Foresteria und die Cabina a Mare verteilt über knapp 7 Hektar. Die Anlage verbindet Neapels Lage am Wasser mit großzügigen Grünanlagen und ermöglicht Blicke auf das Meer.
Das Gebäude wurde von der britischen Regierung 1932 an Italien abgetreten und diente anschließend König Viktor Emanuel III. als Wohnsitz bis 1946. Nach dem Krieg wurde es zur Residenz des italienischen Präsidenten umgestaltet.
Die Villa spiegelt in ihrer Ausstattung verschiedene Phasen italienischer Geschichte wider und zeigt, wie Machthaber hier gelebt haben. Besucher sehen Möbel und Kunstobjekte, die von den unterschiedlichen Bewohnern hinterlassen wurden.
Besuche sind nur zu geplanten Zeiträumen nach vorheriger Anmeldung möglich, und man sollte sich rechtzeitig mit den Behörden in Verbindung setzen. Das Gelände ist großzügig angelegt, daher sollte man Zeit für das Erkunden der verschiedenen Gebäude und Gärten einplanen.
Die Villa war lange Zeit der Öffentlichkeit unbekannt, da sie nur für offizielle Funktionen der Präsidenten zugänglich war und kaum dokumentiert wurde. Erst in den letzten Jahren wurden systematische öffentliche Besichtigungen ermöglicht, die Einblicke in ein sonst verborgenes Stück italienischer Macht geben.
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