Marechiaro, Küstenviertel in Neapel, Italien.
Marechiaro ist ein Küstenviertel in Neapel mit alten Steinbauten, die dicht beieinander an engen Gassen stehen. Der Hafen wird von kleinen Fischerbooten belebt, die das Bild des Ortes über die Jahrhunderte geprägt haben.
Das Viertel entstand im 18. Jahrhundert als Fischersiedlung, bevor es schrittweise in die Stadt Neapel eingemeitet wurde. Diese maritimen Wurzeln prägen bis heute das Aussehen und die Atmosphäre des Ortes.
Das Viertel trägt seinen Namen vom charakteristischen Meer vor seiner Küste – "mare" bedeutet Meer und "chiaro" bedeutet klar. Die Restaurants rund um den Hafen servieren heute noch nach alten Rezepten zubereitete Fischgerichte, die hier seit Generationen weitergegeben werden.
Das Viertel ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die meisten Straßen zu eng für Autos sind und der Hafen im Zentrum liegt. Eine Strecke zum Wasser hinunter ist einfach zu bewältigen, aber das Kopfsteinpflaster kann rutschig sein.
Unter der Wasseroberfläche des Hafens liegen Spuren der Römerzeit, die bei Ebbe manchmal sichtbar werden. Diese untergetauchten Überreste zeigen, dass die Gegend schon seit der Antike von Menschen genuzt wird.
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