Foiba of Basovizza
Die Foiba von Basovizza ist eine natürliche Karstdoline auf dem Hochplateau östlich von Triest, die heute als nationales Denkmal gilt. Am Rand des Schlunds steht ein Gedenkstein, und eine Stahleinfassung schützt die Öffnung, durch die man in die Tiefe blicken kann.
Der Schlund wurde zunächst als Schacht für eine Kohlenmine genutzt und diente nach 1945 als Ort, an dem Hunderte von Menschen, hauptsächlich Italiener, von jugoslawischen Partisanen getötet wurden. Erst Jahrzehnte später wurde der Ort offiziell anerkannt und 1992 zum nationalen Denkmal erklärt.
Der Begriff „Foiba
Die Stätte liegt am Rande des Dorfes Basovizza, östlich des Stadtzentrums von Triest, und ist gut ausgeschildert. Der Besuch kann kurz sein, aber es empfiehlt sich, etwas Zeit einzuplanen, um die Gedenktafeln in Ruhe zu lesen.
Obwohl Hunderte von Opfern in den Schlund geworfen wurden, wurde der Ort lange Zeit politisch totgeschwiegen und war in Italien jahrzehntelang kaum bekannt. Die Anerkennung des Ortes war Teil einer breiteren Debatte, die erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts öffentlich geführt wurde.
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