Lodnerhütte, Berghütte in Partschins, Italien
Die Lodnerhütte ist ein Bergschutzzhaus in den Südtiroler Alpen, das sich auf etwa 2260 Metern Höhe in der Texelgruppe befindet und Übernachtungen sowie Verpflegung für Bergsteiger anbietet. Die Unterkunft verfügt über rund 60 Betten und ist von Laubwäldern umgeben, die sich mit Bergweiden und Felsformationen abwechseln.
Das Schutzhauswurde 1891 von der Sektion Meran des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins errichtet und später grundlegend erneuert. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es unter italienische Verwaltung.
Die Hütte trägt zwei Namen - einen deutschen und einen italienischen - was die Vermischung von Tiroler und süditalienischen Bergtraditionen in dieser Region widerspiegelt. Besucher erleben an diesem Ort die Verbindung zweier Kulturen, die sich in Sprache, Küche und Routinen des täglichen Lebens zeigt.
Das Schutzhauswird typischerweise nur in den wärmeren Monaten betrieben und Übernachtungen erfordern vorherige Anfrage und Bestätigung. Wer vorhat zu übernachten, sollte früh Kontakt aufnehmen, da die Plätze beschränkt sind.
Von der Hütte aus können Besucher zu anspruchsvollen Bergtouren aufbrechen, darunter der Franz-Huber-Steig mit mehreren hundert Höhenmeter. Die markierten Wege führen durch unterschiedliche Geländetypen, von Almflachen bis zu felsigen Passagen.
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