Nekropole von Montessu, Archäologischer Park in Villaperuccio, Italien.
Die Nekropole von Montessu ist eine archäologische Anlage in Villaperuccio mit etwa 40 in Fels gehauenen Gräbern, die symmetrisch an einer Trachytfelsenwand angeordnet sind. Die Gräber liegen an den südlichen Hängen des Sa-Pranedda-Hügels und zeigen Schnitzarbeiten im Inneren.
Die Anlage war von der späten Jungsteinzeit um 3200 v.Chr. bis zur frühen Bronzezeit um 1600 v.Chr. in Nutzung und durchlief mehrere kulturelle Phasen. Über diesen langen Zeitraum hinweg veränderten sich die Bestattungspraktiken allmählich, was die Entwicklung der Gesellschaft widerspiegelt.
Die Grabkammern zeigen geschnitzte Muster wie Spiralen und Hornsymbole, die zeigen, wie die alten Bewohner Sardiniens ihre Toten verehrten. Diese Designs waren mehr als nur Dekoration - sie hatten eine tiefe Bedeutung für die Gemeinschaften, die diese Gräber nutzten.
Der Besuch ist an den meisten Tagen möglich, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit unterschiedlich sind. Es ist hilfreich, vor dem Besuch die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen und angemessene Kleidung für Wanderungen mitzunehmen.
Zwei Menhire stehen in der Nähe der Nekropole, darunter der Monolith Luxia Arrabiosa mit etwa 5 Metern Höhe. Die Oberseite dieses Steins trägt Spuren von Blitzeinschlägen, die noch heute sichtbar sind.
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