Sant’Ilario, Wohnviertel im östlichen Genua, Italien.
Sant'Ilario ist ein Wohnviertel im Osten Genuas, das sich zwischen Hügeln im Landesinneren und der Mittelmeerküste erstreckt. Der Stadtteil verbindet ländliche Gegenden mit Wohngebieten und bietet Ausblicke auf Felsformationen sowie kleine Kieselstrände entlang der Küste.
Das Gebiet war bis 1926 eine unabhängige Gemeinde namens Sant'Ilario Ligure, bevor es in die wachsenden Grenzen Genuas eingegliedert wurde. Diese Eingliederung markierte das Ende seiner kommunalen Eigenständigkeit und seinen Übergang zu einem stadtintegrierten Quartier.
Die 1903 erbaute Villa Luxoro dient als Museum mit Gemälden und Antiquitäten und bewahrt das Andenken an Giannettino Luxoro.
Der Stadtteil ist über Straßenbahn und Bus gut erreichbar und liegt etwa 30 Gehminuten vom Zentrum Genuas entfernt. Die Wohngebiete haben einen gemischten Charakter mit älteren und neueren Häusern, weshalb Besucher je nach Gegend unterschiedliche Atmosphären antreffen.
Die örtliche Friedhof beherbergt die Gräber beachtlicher Persönlichkeiten wie des Schauspielers Bartolomeo Pagano und des Dichters Edoardo Firpo. Der Friedhof enthält auch ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das die lokale Geschichte bewahrt.
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