Cenacolo di Fuligno, Religiöses Kunstmuseum in Florenz, Italien.
Der Cenacolo di Fuligno ist ein Refektorium mit einem großen Wandgemälde des Letzten Abendmahls von etwa 4 mal 8 Metern, entstanden zwischen 1493 und 1496. Der Raum zeigt auch weitere Fresken von anderen Künstlern, die das religiöse Ambiente des ehemaligen Klosters bewahren.
Das Wandgemälde entstand im ausgehenden 15. Jahrhundert und wurde lange Zeit Raffael zugeschrieben, bis Experten erkannten, dass Pietro Perugino, Raffaels Lehrer, der eigentliche Künstler war. Der Raum war ursprünglich Teil eines Klosters, das später in ein Museum umgewandelt wurde.
Das Gemälde zeigt eine der vielen Darstellungen des Letzten Abendmahls, die Florenz während der Renaissance prägte. Diese Art von religiöser Kunst war eng mit dem Leben in Klöstern und Ordenshäusern verbunden.
Der Ort ist nur an bestimmten Wochentagen offen und kann während dieser Zeit besucht werden, mit freiem Eintritt für alle Besucher. Der Raum ist ebenerdig zugänglich, sodass Menschen mit Mobilitätsproblemen den Ort ohne Schwierigkeiten erreichen können.
Der Raum enthält Wandmalereien von Bicci di Lorenzo, die ursprünglich in anderen Teilen des Klosters angebracht waren und hierher verlegt wurden. Diese Maßnahme rettete die Werke vor dem Verfall und machte sie für Besucher zugänglich.
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