Chiusella, Bach im Chiusella-Tal, Turin, Italien
Die Chiusella ist ein Gebirgsbach, der die gleichnamige Talsenkung prägt und durch das Piemont fließt. Der Wasserlauf beginnt in den Grajischen Alpen und mündet schließlich in die Dora Baltea.
Das Tal war seit der Antike für den Bergbau bekannt, besonders der Eisenabbau prägte das Gebiet. Der Komplex von Traversella und Brosso wurde zu einer der größten Eisengewinnungsstätten der Westalpen.
Im Tal findet man noch Spuren alter Handwerkstechniken, die eng mit der Wasserkraft verbunden sind. Wanderer können heute sehen, wie die Dorfbewohner die natürlichen Ressourcen seit Generationen nutzen.
Für Wanderungen sollte man stabiles Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen, da das Gelände steil und wechselhaft sein kann. Die beste Zeit zum Erkunden ist zwischen Frühling und Herbst, wenn die Wege zugänglich und das Wetter mild ist.
Das Tal bietet Einblicke in die Struktur der Erdkruste, da Gesteine aus dem tiefsten Untergrund an die Oberfläche kommen. Die Linie von Insubria markiert hier eine der bedeutendsten Bruchzonen der gesamten Alpen.
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