Ivrea, Industriestadt des 20. Jahrhunderts, Industrielles Kulturerbe in Ivrea, Italien
Ivrea, die Industriestadt des 20. Jahrhunderts, ist ein 71 Hektar großes Gebiet mit etwa 27 Bauwerken aus den 1930er bis 1960er Jahren im Rationalistischen Stil. Die Anlage umfasst Fabriken, Wohnviertel, Schulen und öffentliche Plätze, die nach einem einheitlichen städtebaulichen Plan angeordnet sind.
Die Stadt wurde ab den 1930er Jahren durch das Unternehmen Olivetti nach einem ganzheitlichen Plan entwickelt und sollte das Modell einer modernen Industriestadt darstellen. Dieser Aufbau setzte sich bis in die 1960er Jahre fort und prägte die urbane Entwicklung der gesamten Region.
Die Gebäude in Ivrea zeigen, wie Arbeitsplätze und Wohnräume eng miteinander verflochten waren, um das Leben der Angestellten zu verbessern. Man sieht noch heute, wie Schulen, Grünanlagen und Geschäfte direkt neben den Fabriken entstanden, um eine funktionierende Gemeinschaft zu schaffen.
Besucher sollten mit bequemem Schuhwerk zum Erkunden der verschiedenen Areale kommen, da sich die Gebäude über ein großes Gebiet verteilen. Ein Besuch im nahe gelegenen Informationszentrum bietet Karten und Hintergrundinformationen, die bei der Orientierung helfen.
Der Wohnkomplex Talponia ist in eine Hangstruktur eingebettet und zeigt eine ungewöhnliche unterirdische Wohnarchitektur mit terrassenförmig angeordneten Appartements. Dieses Wohnprojekt demonstriert innovative Lösungen für dichte Besiedlung auf kleiner Fläche.
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