Ivrea, Industriegemeinde in der Metropolitanstadt Turin, Italien.
Ivrea liegt beiderseits der Dora Baltea auf 253 Metern Höhe (830 Fuß), umgeben von fünf Seen, darunter Sirio, San Michele und Pistono. Diese Gewässer prägen die Umgebung und bieten ruhige Orte abseits der bebauten Bereiche.
Die Römer gründeten im Jahr 100 vor Christus Eporedia als militärischen Posten, um Alpenpässe zu kontrollieren. Später wurde der Ort ein langobardisches Herzogtum und dann die Hauptstadt einer fränkischen Grafschaft.
Der Name stammt aus dem Keltischen und verweist auf die Pferdezucht, die hier einst wichtig war. Heute findet sich diese Verbindung in der Stadtgeschichte wieder, während die Straßen von Backsteinbauten aus dem 20. Jahrhundert geprägt sind.
Die Bahnstation im Zentrum verbindet die Stadt mit Turin und Mailand, die beide regelmäßig angefahren werden. Der Ort eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den umliegenden Seen und in die Bergregionen.
Die UNESCO erkannte die Industriearchitektur an, die während der Jahrzehnte der Schreibmaschinen- und Büromaschinenherstellung entstand. Diese Gebäude zeigen eine besondere Verbindung von Arbeit und städtebaulicher Vision.
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