Santissimo Sudario all'Argentina, Kirchengebäude in Italien
Die Santissimo Sudario all'Argentina ist eine Kirche an der Via del Sudario in Rom und enthält an ihrem Hauptaltar eine Nachbildung des Turiner Grabtuchs sowie mehrere künstlerische Altaraufsätze. Der Innenraum zeigt eine Sammlung religiöser Kunstwerke aus verschiedenen Epochen, die das künstlerische Erbe des Ortes bewahren.
Die Kirche wurde 1605 von der Erzbrudersschaft der Savoyer und Piemontesen gegründet und 1678 von Architekt Carlo Rainaldi umgestaltet. Diese Veränderungen prägten das heutige Erscheinungsbild und zeugen von der kontinuierlichen Entwicklung des Ortes über mehr als 3 Jahrhunderte.
Die Kirche dient Gläubigen aus dem Piemont und Sardinien als Ort der Andacht und stärkt seit Jahrhunderten die Bindungen zwischen ihren Heimatregionen und Rom. Besucher können die enge Verbindung zu norditalienischen Gemeinden in den Details des Innenraums und der regelmäßigen Gottesdienste erleben.
Der Kirchenbesuch ist frei zugänglich und lädt Besucher jederzeit ein, die Kunstsammlung zu betrachten oder an Gottesdiensten teilzunehmen. Es ist hilfreich, die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen und zu beachten, dass regelmäßige Messen den Besuch beeinflussen können.
Während der Römischen Republik von 1798 bis 1799 wurde das Gebäude als Lager und Waffenkammer genutzt und verlor vorübergehend seine religiöse Funktion. Diese ungewöhnliche Phase zeigt, wie sogar heilige Orte durch politische Umstände ihre Bestimmung wechseln können.
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