Santa Maria alla Fontana Church, Renaissancekirche in Mailand, Italien
Santa Maria alla Fontana ist eine Kirchenkomplexanlage aus der Renaissance mit einem quadratischen Heiligtum im Zentrum. Der Komplex wird von zwei rechteckigen Innenhöfen umgeben und verfügt über eine obere Kapelle mit einem vierseitigen Säulengang mit Wasserbrunnen.
Der französische Gouverneur von Mailand, Charles II d'Amboise, ließ den Komplex 1507 erbauen, nachdem er an der Quelle Heilung gefunden hatte. Dies war der Beginn einer Struktur, die jahrhundertelang als Wallfahrtsort für Menschen diente, die das Wasser aufsuchten.
Die Kirche ist nach ihrer Quelle benannt, die für Besucher damals wie heute ein wichtiger Grund für ihren Besuch war. Die Räume zeigen, wie sehr Wasser und Heilung in der Renaissance zusammengehörten.
Das Gelände lässt sich am besten erkundet man zu Fuß, wobei man die verschiedenen Ebenen schrittweise entdeckt. Besucher sollten bereit sein, zwischen Innen- und Außenbereichen zu wechseln, und wissen, dass es Treppen gibt, die die obere Kapelle mit den unteren Höfen verbinden.
Der Brunnenraum bewahrt Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert, die von der Werkstatt des bekannten Künstlers Bernardino Luini geschaffen wurden. Diese Fresken sind bemerkenswert, weil sie die ursprüngliche Verbindung zwischen Wasser, Kunst und spiritueller Heilung dokumentieren, die für den Ort charakteristisch war.
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