Caporciano Mine, Kupfermine in Montecatini Val di Cecina, Italien
Das Caporciano-Bergwerk ist eine Kupfermine in den Hügeln der Toskana mit einem ausgedehnten Tunnelsystem auf mehreren Ebenen. Die Anlage erstreckt sich über unterschiedliche Tiefenstufen und zeigt die Dimension dieser historischen Gewinnungsstätte.
Das Bergwerk wurde 1827 gegründet und entwickelte sich zu einer der produktivsten Kupferabbaulangen Europas, bevor es 1907 seine Betriebstätigkeit einstellte. Der rasante Aufstieg und Fall der Mine hängten eng mit den wirtschaftlichen Zyklen des 19. Jahrhunderts zusammen.
Das Bergbaumuseum zeigt Werkzeuge, Maschinen und Dokumente, die den Alltag der Bergleute und technische Fortschritte bei der Mineralgewinnung verdeutlichen. Die Ausstellungsstücke erzählen von der harten Arbeit und den Innovationen, die diese Region prägten.
Die oberen Ebenen der Mine sind über Führungen zugänglich, wobei zwei unterschiedlich lange Wanderwege zur Auswahl stehen. Es ist ratsam, angemessenes Schuhwerk zu tragen und sich auf kühle, feuchte Bedingungen unter der Erde einzustellen.
Im Bergwerk finden sich zwei unterschiedliche Minerallagerstätten, die als Rote Ader und Weiße Ader bekannt sind. Die Weiße Ader wies einen höheren Kupferanteil auf und wurde bevorzugt abgebaut.
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