Balze di Volterra, Natürliche Felsformation in Volterra, Italien
Die Klippen von Volterra sind Lehmklippen mit sichtbaren Schichtungen, die sich über steile Hänge erstrecken und durch natürliche Erosion ständig ihre Form verändern. Die hellen und dunklen Erdschichten zeigen deutlich, wie Wasser und Zeit das Gestein bearbeitet haben.
Seit etwa 10 Jahrhunderten vor Christus dienen die Klippen als Begräbnisstätte, und Archäologen haben dort zahlreiche etruskische Urnen freigelegt. Im Mittelalter bauten Mönche das Camaldolese-Kloster oben am Rand dieser steilen Wände.
Die Kamaldulenser-Abtei, erbaut 1034 am Klippenrand, repräsentiert mittelalterliche Kirchenarchitektur mit ihrem erhaltenen Kreuzgang.
Mehrere Wanderwege bieten Zugang zu Aussichtspunkten mit Blick auf die Klippen, wofür stabiles Schuhwerk und Vorsicht auf steilen Pfaden notwendig sind. Planen Sie Zeit für langsames Gehen ein, da der Boden uneben und rutschig sein kann, besonders nach Regen.
Die fortschreitende Erosion hat im Laufe der Jahrhunderte mehrere historische Bauwerke verschlungen, darunter alte Kirchen, Klöster und Teile des antiken Friedhofs. Diese Strukturen existieren heute nur noch in Ausgrabungen und in den Geschichten der Einheimischen, wobei die Landschaft selbst ein stummer Zeuge dieser Verluste ist.
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