Volterra, Mittelalterliche Hügelstadt in der Toskana, Italien.
Volterra ist eine Gemeinde in der Toskana, die auf einem Hügel in 531 Metern Höhe über weite Täler und Berge blickt. Die Siedlung ist von alten Mauern umgeben, und im Zentrum stehen Häuser aus grauem Stein, die durch schmale gepflasterte Gassen miteinander verbunden sind.
Die Siedlung entstand im 8. Jahrhundert vor Christus als etruskisches Zentrum und wurde später als römische Gemeinde unter dem Namen Volaterrae bekannt. Im Mittelalter verlor die Stadt an Bedeutung und geriet unter die Herrschaft von Florenz, wodurch sie ihre frühere Selbstständigkeit einbüßte.
Volterra gilt als Zentrum der Alabasterverarbeitung, und noch heute versorgen Werkstätten die Stadt mit Lampen, Figuren und Gefäßen aus diesem weichen Stein. Besucher sehen die Handwerker oft durch offene Türen bei der Arbeit und können in den Gassen ihren feinen Staub riechen.
Busse aus Pisa fahren mehrmals täglich nach Volterra, und die Fahrt dauert etwa anderthalb Stunden durch die Hügel. Die Gassen im Zentrum sind steil und uneben, daher ist festes Schuhwerk hilfreich.
Das Museum Guarnacci zeigt über 600 etruskische Urnen, die meisten aus lokalem Alabaster gefertigt und mit Szenen aus dem Alltag oder der Mythologie verziert. Jede Urne trägt andere Motive, und zusammen geben sie einen Einblick in die Bestattungskultur vor mehr als zwei Jahrtausenden.
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