Disciplini Oratory, Renaissancekirche in Clusone, Italien.
Das Disciplini Oratorium ist ein Renaissancekirche in Clusone mit einer großen Wandmalerei an der Fassade, die sich der Vergänglichkeit widmet. Das Innere enthält übereinanderliegende Malereien, die Szenen aus dem Leben Jesu und eine ausgedehnte Kreuzigungsszene zeigen.
Das Gebäude wurde im 14. Jahrhundert errichtet und 1450 erweitert, wobei es 1452 seine Widmung vom Namen zur Verehrung des heiligen Bernardino von Siena änderte. Diese Umgestaltung war Teil eines größeren Wandels, wie diese religiösen Räume in der Region genutzt und verehrt wurden.
Die Außenwand zeigt eine Darstellung von Sterblichkeit durch Skelette, die mit lebenden Menschen gepaart sind. Sie können hier sehen, wie Künstler damals versuchten, große moralische Lektionen direkt auf die Mauern zu malen, damit jeder sie verstehen konnte.
Das Gebäude liegt direkt gegenüber der Basilika Santa Maria Assunta und ist während der Museumsstunden zugänglich. Sie können die Wandmalereien und religiösen Gegenstände ohne große Hürden erkunden, die Öffnungszeiten entsprechen denen der umliegenden Museen.
Die Außenseite zeigt die Darstellung der Vergänglichkeit von Künstler Giacomo Borlone de Buschis und wurde vor mehr als fünf Jahrhunderten gemalt. Diese frühe künstlerische Erkenntnis über Sterblichkeit zählt zu den erhaltenen Beispielen ihrer Art in der Region.
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