Monte San Bartolo, Regionalpark in der Provinz Pesaro und Urbino, Italien.
Monte San Bartolo ist ein Naturschutzgebiet an der Adria zwischen Gabicce Mare und Pesaro mit steilen Klippen und schmalen Kieselstränden. Das Gelände erstreckt sich über ein großes Gebiet und bietet verschiedene Wanderwege, um die Küstenlandschaft zu erkunden.
Das Gebiet wurde lange Zeit zur Gewinnung von Kieseln namens Cogoli genutzt, die als Baumaterial dienten, bevor Umweltschutzmaßnahmen diese Praxis beendeten. Diese Nutzung prägte die Küstenlandschaft für Generationen, bis der Schutz der Natur Vorrang erhielt.
Der Name Monte San Bartolo bezieht sich auf den Heiligen Bartholomäus, dessen Verehrung in dieser Region tief verwurzelt ist. Die Einheimischen haben lange die Küstenlinie als Orientierungspunkt für ihre maritimen Aktivitäten genutzt.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege steil und manchmal rutschig sein können, besonders nach Regen. Die beste Zeit zum Wandern ist am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn weniger Menschen unterwegs sind.
Die Klippen enthalten Gesteinsformationen aus der Messinium-Zeit vor Millionen von Jahren, die Wissenschaftler anziehen. Diese Schichten offenbaren eine komplexe geologische Geschichte und machen das Gebiet zu einem wertvollen Forschungsstandort.
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