Raticosa pass, Gebirgspass in der Provinz Florenz, Italien
Der Raticosa-Pass ist ein Gebirgspass durch den toskanisch-emilianischen Apennin auf einer Höhe von etwa 968 Metern, nahe der Gemeinde Firenzuola in der Provinz Florenz. Die Straße verläuft entlang zahlreicher enger Kurven über den Kamm und verbindet die Toskana mit der Emilia-Romagna.
Die Straße durch den Pass wurde 1762 unter Großherzog Franz I. von Toskana angelegt und war damals eine der wichtigsten neuen Routen zwischen Florenz und Bologna. Sie veränderte den Warenverkehr und die Kommunikation zwischen den beiden Seiten des Apennins grundlegend.
Der Pass ist ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer und Autoliebhaber, die die Kurven der Straße genießen. Die Strecke durch den Apennin zieht regelmäßig Gruppen von Fahrern an, die die bergige Umgebung in vollen Zügen erleben wollen.
Der Pass ist über die Strada Statale 65 erreichbar, die Fahrzeuge aller Art passieren können. Da das Wetter in den Bergen schnell wechseln kann, empfiehlt es sich, die Straßenverhältnisse vor der Fahrt zu prüfen, insbesondere in den Wintermonaten.
Seit 1977 endet ein Gleichmäßigkeitsrennen für historische Fahrzeuge genau hier am Pass, mit Start in Bologna. Die Veranstaltung zieht jedes Jahr Fahrer mit Oldtimern und klassischen Motorrädern an, die die alte Strecke aus einer anderen Epoche wieder erlebbar machen.
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