Ponte Vittorio Emanuele I, Steinbrücke über den Po in Turin, Italien
Ponte Vittorio Emanuele I ist eine Steinbrücke über den Po in Turin, die das Stadtzentrum mit dem Viertel Borgo Po verbindet. Sie ruht auf fünf Granitbögen und ist etwa 150 m lang, wird von Fußgängern und Straßenbahnen genutzt.
Der Entwurf der Brücke stammt von einem französischen Ingenieur und wurde 1808 während der napoleonischen Besatzung Turins beauftragt. Der Bau wurde 1813 abgeschlossen, kurz bevor die Habsburger die Kontrolle über die Stadt übernahmen.
Die Brücke verbindet das Stadtzentrum mit der Gran Madre di Dio-Kirche, die am gegenüberliegenden Ufer direkt auf die Brückenachse ausgerichtet ist. Wer die Brücke überquert, erlebt diesen Sichtbezug auf natürliche Weise, da Kirche und Brücke wie eine einzige Linie wirken.
Fußgänger können die Brücke jederzeit überqueren, sollten aber auf die Straßenbahnschienen achten, die über das Bauwerk verlaufen. Die beste Aussicht auf die Granitbögen und den Po hat man von den Uferwegen auf beiden Seiten.
Beim Bau wurde in der Mitte des zentralen Pfeilers eine Sammlung von 88 Gedenkmünzen aus Napoleons Feldzügen sowie ein Silberbarren eingemauert. Diese Gegenstände sind bis heute im Fundament eingeschlossen und von außen nicht sichtbar.
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