Synagoge, Jüdischer Tempel in Bologna, Italien
Die Synagoge in Bologna ist ein Gebetshaus und Gemeindezentrum der jüdischen Bevölkerung mit zwei separaten Gebetshallen für verschiedene Funktionen. Das Innere beeindruckt mit einer tonnenförmigen Decke, einem zentralen Oberlicht und Art-Nouveau-Verzierungen an den Wänden.
Architekt Attilio Giacomo Muggia vollendete dieses Gebetshaus 1928, ein wichtiger Meilenstein für die Gemeinde in jener Zeit. Der Bau wurde 1943 beschädigt und anschließend von Muggia's Sohn Guido wieder aufgebaut und 1954 wiedereröffnet.
Die Synagoge spiegelt die lange Präsenz der jüdischen Gemeinde in Bologna wider und dient heute als Ort für religiöse Feiern sowie als Treffpunkt für die Gemeinde. Besucher können die zwei Gebetshallen sehen, die unterschiedliche Funktionen haben und die Vielfalt des gemeindlichen Lebens zeigen.
Besucher können das Gebäude auf organisierten Führungen besichtigen, die im Voraus über das Gemeinschaftsbüro angemeldet werden müssen. Es wird empfohlen, die Besuchsbedingungen und Zugänglichkeit vorher zu überprüfen, um einen reibungslosen Besuch zu gewährleisten.
Unter dem Glasteppich der Beth Yedidiah-Halle sind Überreste eines römischen Hauses aus dem 1. Jahrhundert sichtbar, was eine verborgene archäologische Schicht enthüllt. Diese unerwartete Entdeckung verbindet das religiöse Leben der Gegenwart mit der antiken Vergangenheit des Ortes.
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