Bologna, Universitätsstadt in Emilia-Romagna, Italien
Bologna ist eine Großstadt im nördlichen Emilia-Romagna, die für ihre Universität und ihre Arkaden bekannt ist. Die Stadt erstreckt sich über eine flache Ebene und wird von mittelalterlichen Türmen, rot gestrichenen Gebäuden und überdachten Gängen geprägt, die Straßen und Plätze miteinander verbinden.
Die Stadt entstand in der Antike als römische Siedlung und entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum mit eigener Universität. Im 12. Jahrhundert entstanden die berühmten Türme, von denen heute noch etwa zwanzig erhalten sind.
Einheimische versammeln sich auf der Piazza Maggiore, um sich zu unterhalten, Aperitifs zu trinken und dem Treiben auf dem Platz zuzusehen. In den überdachten Gängen gehen Studenten, Anwohner und Besucher spazieren, während die Geschäfte und Cafés darunter bis spät in den Abend geöffnet bleiben.
Der Hauptbahnhof liegt westlich des historischen Zentrums, und von dort erreicht man die Altstadt zu Fuß in etwa 15 Minuten. Viele Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe der Piazza Maggiore und sind bequem zu Fuß erreichbar.
Unter dem gewölbten Dach eines Seitengangs in Piazza Maggiore befindet sich ein akustisches Phänomen, bei dem man Flüstern über mehrere Meter Entfernung hören kann. Dieser Effekt entsteht durch die besondere Bauweise der Bögen und war im Mittelalter vermutlich für geheime Gespräche genutzt worden.
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