Santuario della Madonna di San Luca, Kleinere Basilika auf dem Monte della Guardia, Bologna, Italien.
Das Sanktuarium der Madonna di San Luca ist eine barocke Basilika auf dem Monte della Guardia über der Stadt, deren ovale Kuppel und breite Fassade weithin sichtbar sind. Im Inneren umgibt ein Säulengang mit korinthischen Kapitellen den zentralen Raum unter der Kuppel, der mit Fresken und Stuckarbeiten verziert ist.
Eine erste kleine Kirche entstand hier 1194, um das Marienbild aufzunehmen, das ein Pilger aus Konstantinopel mitgebracht hatte. Der heutige Barockbau wurde zwischen 1723 und 1765 nach Entwurf von Carlo Francesco Dotti errichtet und ersetzte die frühere Anlage vollständig.
Die Basilika beherbergt ein byzantinisches Marienbild, das der Überlieferung nach im Jahr 1160 in die Stadt kam und von Gläubigen als wundertätig verehrt wird. Pilger steigen noch heute unter dem langen Arkadenweg hinauf, dessen Bau durch Spenden der Stadtbevölkerung über mehr als ein Jahrhundert finanziert wurde.
Der überdachte Arkadenweg beginnt am Stadtrand und führt in etwa einer Stunde Fußweg bergauf bis zur Kirche, wobei die Steigung gegen Ende stärker wird. Wer den Aufstieg scheut, kann mit dem Bus bis zum Parkplatz unterhalb der Basilika fahren und von dort zu Fuß weitergehen.
Der Hügel dient regelmäßig als Zielort für professionelle Radrennen, darunter Etappen des Giro d'Italia und der Tour de France, deren steile Anfahrt Fahrer herausfordert. Die enge Straße zum Gipfel bietet dabei Zuschauern an den Kurven Einblick in den Kraftaufwand der Athleten.
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