Portico di San Luca, Religiöser Säulengang in Colle della Guardia, Bologna, Italien
Der Portikus von San Luca ist eine überdachte Galerie mit vielen hundert Bögen, die sich vom Zentrum Bolognas hinauf zum Heiligtum erstreckt. Die Konstruktion verbindet beide Orte auf einer stufenweise ansteigenden Route, wobei die Abschnitte unterschiedliche architektonische Merkmale aufweisen.
Der Bau begann im Jahr 1674 unter der Leitung von Don Ludovico Genaroli und wurde von Bürgern, Zünften und Familien der Stadt über Generationen hinweg erweitert. Die Arbeiten erstrecken sich über mehrere Jahrhunderte, wobei verschiedene Meister ihre eigenen Baustile einbrachten.
Der Portikus ist eng mit dem religiösen Leben Bolognas verbunden und dient als Prozessionsweg, auf dem sich Gläubige zum Heiligtum begeben. Die gewölbte Struktur schafft einen spirituellen Raum, in dem Menschen seit Jahrhunderten zwischen der Stadt und der Kirche unterwegs sind.
Die gesamte Route ist möglich an einem Tag zu gehen, erfordert aber Ausdauer wegen des kontinuierlichen Anstiegs in der zweiten Hälfte. Feste Schuhe und Wasser sind wichtig, und es ist ratsam, früh zu beginnen, um ausreichend Tageslichts zu haben.
Dieses Bauwerk ist eines der längsten überdachten Wegstrecken der Welt und zeigt verschiedene Baustile nebeneinander. Diese Mischung aus Epochen und Handschriften macht es möglich, die Entwicklung der Architektur bei einem einzigen Spaziergang zu beobachten.
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