Portico della Certosa, Portico in Bologna, Italien
Der Portico della Certosa ist ein überdachter Bogengang in Bologna, der den Friedhof der Certosa mit dem Stadtzentrum verbindet und Teil des UNESCO-Welterbes der Bolognese Portici ist. Er verläuft entlang einer langen Strecke mit neoklassizistischen Säulen und Bögen und schließt an den Portico di San Luca in der Nähe des Meloncello-Bogens an.
Der Friedhof der Certosa wurde 1801 außerhalb der Stadtmauern eröffnet, und schon bald entstand der Wunsch, ihn durch einen überdachten Weg mit der Stadt zu verbinden. Der Architekt Ercole Gasparini schlug 1811 vor, den bestehenden Portico di San Luca in dieses Projekt einzubeziehen, und nach seinem Tod 1829 vollendete Luigi Marchesini den letzten Abschnitt mit Ionischen Säulen anstelle eines großen Bogens.
Der Portico della Certosa ist ein überdachter Gehweg, der die Stadt mit dem Friedhof verbindet. Unter den Bögen befinden sich Grabplatten und kleine Kapellen, die Besucher beim Durchgehen entdecken können.
Der Portico liegt nahe der Porta Sant'Isaia und ist von dort zu Fuß gut erreichbar. Ein Spaziergang durch den gesamten Bogengang dauert einige Zeit, daher empfiehlt es sich, bequemes Schuhwerk zu tragen.
Ein hölzernes Brückentor namens Guidi-Bogen wurde 1818 gebaut, um die Straße ab der Porta Sant'Isaia zu überqueren, und ist heute nicht mehr vorhanden. Von dem einst geplanten Projekt mit über 200 Bögen wurde schließlich nur ein Teil gebaut, weil die Finanzierung immer wieder scheiterte.
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