Madonna delle Grazie, Renaissance-Heiligtum in Pontassieve, Italien.
Die Madonna delle Grazie ist ein Renaissance-Heiligtum auf einem Hügel in Pontassieve mit Blick auf die Täler von Arno und Sieve. Das Bauwerk verfügt über einen markanten Loggiabereich im Obergeschoss und ein separates Oratorium in der unteren Ebene, die über eine innere Treppe verbunden sind.
Das Heiligtum entstand nach Berichten über Marienerscheinungen, die 1484-1485 von einer Schäferin in der Nähe alter Eremitagenhöhlen bezeugt wurden. Die Renaissance-Struktur, die später errichtet wurde, bewahrt den historischen Ort und verbindet ihn mit verehrten künstlerischen Elementen aus späteren Jahrhunderten.
Das Innere beherbergt einen Hochaltar von 1504, Holzstatuen von Eletta Ricovera und ihrem Vater, sowie zahlreiche religiöse Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.
Der Zugang zum Heiligtum ist über Wege möglich, die zu Fuß vom Tal aus erreichbar sind und auf gut gewarteten lokalen Pfaden führen. Das Innere ist leicht zu durchqueren, wobei die Treppe zwischen den beiden Ebenen mäßig steil ist und keine besonderen Haltegriffe bietet.
Die Stätte enthält den ursprünglichen Stein, auf dem die Jungfrau Maria einer lokalen Legende nach erschienen sein soll, der über dem Altar positioniert und von Pilgern als Beweis für die übernatürliche Verbindung verehrt wird. Dieses Fragment verbindet den physischen Raum direkt mit dem Ereignis, das zur Gründung des Heiligtums führte.
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