Sanctuary of Greccio, Bergheiligtum in Greccio, Italien
Das Heiligtum von Greccio ist ein in Felswände gehauenes Gebetshaus, das sich etwa 665 Meter über dem Meeresspiegel an der Seite eines mittelalterlichen Dorfes befindet. Die Anlage überblickt das breite Rieti-Tal und besteht aus mehreren miteinander verbundenen Räumen, die in den natürlichen Felsen integriert sind.
Ein religiöser Lehrer gründete die Anlage 1228 und knüpfte damit an ein früheres Ereignis an, bei dem zum ersten Mal eine Weihnachtszene mit lebenden Menschen und Tieren nachgespielt wurde. Diese Inszenierung, die wenige Jahre zuvor stattgefunden hatte, wurde zum Ausgangspunkt für eine Tradition, die sich über Generationen fortsetzte.
Das Heiligtum ist der Ursprungsort einer Weihnachtstradition, die bis heute weltweit gefeiert wird und Menschen verschiedener Kulturen verbindet. Besucher können hier sehen, wie diese Idee an diesem Ort entstanden ist und sich dann überall verbreitete.
Die Anlage ist zu Fuß vom Dorf aus zu erreichen, allerdings erfordert der Weg zum Eingang einiges an Treppensteigen und ist nicht für Menschen mit Mobilitätsproblemen geeignet. In den kälteren Monaten sollte man wetterfeste Kleidung mitbringen, da die Höhenlage und die Nähe zur Felswand windig sein können.
Im Untergeschoss der Anlage kann man ein altes Steinrelief sehen, das zeigt, wie religiöse Anhänger die erste Nachstellung vorbereitet haben. Dieses Bildwerk bewahrt ein visuelles Gedächtnis dieser Gründungsmoment und gibt Besuchern einen seltenen Einblick in die frühen Anfänge dieser berühmten Tradition.
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