Maria Santissima Madre della Divina Provvidenza, Katholischer Renaissanceschrein in Pancole, Italien
Die Maria Santissima Madre della Divina Provvidenza ist ein Heiligtum in der Nahe von San Gimignano, das sich in einer restaurierten Struktur mit Renaissance-Elementen prasentiert. Das Gebaude beherbergt ein beruehmtes Renaissance-Fresko der Jungfrau Maria sowie zahlreiche religioese Kunstwerke und wird von Pilgern auf der Via Francigena frequentiert.
Das Heiligtum wurde 1668 nach einer Sichtung gegrundet, die eine lokale Schaferin waehrend einer Hungersnot in der Region berichtet haben soll. Diese Erscheinung fuehrte zur Errichtung des Bauwerks als Ort des Gebets und der Devozione fuer die Gemeinde.
Der Innenraum zeigt Hunderte bemalter Täfelchen, sogenannte Ex-Votos, die eine lebendige Tradition der Gläubigen darstellen, ihre persönlichen Anliegen und Dankbarkeit an diesem Ort auszudrücken. Diese handgemalten Tafeln erzählen von Generationen von Menschen, die um Hilfe gebeten oder Erhörung danken wollten.
Das Heiligtum liegt einige Kilometer ausserhalb von San Gimignano an der Via Francigena und ist für Besucher täglich zugänglich. Die Lage macht es zu einem natürlichen Halt für Pilger und Wanderer, die die berühmte Route durchqueren.
Waehrend des Zweiten Weltkriegs zerstoerten deutsche Sprengstoffanschlaege einen Grossteil des Gebaudes, doch die Altarwand mit dem sakralen Fresko blieb wunderbar erhalten. Diese teilweise Zerstoerung und Wiederaufbau praegt bis heute das Aussehen und die Geschichte des Ortes.
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