San Marco's oratory, Byzantinisches Oratorium in Rossano, Italien.
San Marcos Oratorium ist ein byzantinisches Heiligtum in Rossano mit charakteristischer Architektur aus Quadratform und Griechischem Kreuz. Fünf zylindrische Kuppeln erheben sich über dem Hauptgebäude und prägen sein äußeres Erscheinungsbild deutlich.
Der Ursprung des Oratoriums geht auf das 10. Jahrhundert zurück, als der heilige Nilus der Jüngere es als Zufluchtsort für eremitische Mönche gründete. Das Gebäude wurde später zu verschiedenen Zeiten umgenutzt und ist heute ein wichtiges Zeugnis byzantinischer Baukultur.
Das Gebäude zeigt Spuren byzantinischer Kunstfertigkeit durch erhaltene Wandmalereien, die während Restaurierungsarbeiten im frühen 20. Jahrhundert freigelegt wurden. Diese Malereien geben Einblick in die religiöse Kunsttradition, die das Gebäude über Jahrhunderte geprägt hat.
Das Oratorium liegt auf einer Tuffplatte am südöstlichen Rand des Zentrums von Rossano und ist von mehreren Standorten aus sichtbar. Die erhöhte Position ermöglicht gute Aussichten auf das umliegende Stadtgebiet.
Im 19. Jahrhundert wurde das Oratorium in einen Friedhof für Cholera-Opfer umgewandelt, wobei zahlreiche Gräber innerhalb des Gebäudes angelegt wurden. Diese düstere Episode ist heute nicht mehr sichtbar, gehört aber zur gesamten Geschichte des Ortes.
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