Isola San Giulio, Siedlung in Italien
Isola San Giulio ist eine kleine Insel inmitten des Sees von Orta mit einer Basilika und alten Steinhäusern aus verschiedenen Epochen. Die Gebäude sind eng beieinander angeordnet und bilden eine kompakte Siedlung mit engen Gassen, die zum Wasser hinabführen.
Die Legende besagt, dass der heilige Julius im 4. Jahrhundert ankam, um die Insel von Schlangen und bösen Wesen zu befreien und die erste Kirche zu errichten. Im 9. Jahrhundert ging die Insel vom Bischof von Novara unter dessen Verwaltung, und später wurden Burg und Kloster gebaut, um die Einwohner zu schützen.
Der Name der Insel bezieht sich auf den heiligen Julius, dessen Verehrung die Einrichtung des Ortes prägte. Die Basilika und die umliegenden Gebäude sind bis heute Zentren spiritueller Praxis, wo Nonnen in einem Kloster leben und beten.
Besucher erreichen die Insel mit dem Boot von der nahe gelegenen Stadt Orta San Giulio aus in wenigen Minuten. Die Boote fahren häufig den ganzen Tag über und ermöglichen flexible Rückkehrzeiten.
Eine alte Legende berichtet von einer Drachenknochen-Reliquie, die in einer Kammer der Basilika aufbewahrt werden soll. Der steinerne Altar aus Serpentin in der Kirche wechselt je nach Licht seine Farbe und wurde vermutlich von einem berühmten Handwerker aus früheren Zeiten geschaffen.
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