Sanctuary of the Virgin of Taburnus, Gotisches Heiligtum in Bucciano, Italien
Das Heiligtum der Jungfrau von Taburnus ist ein gotisches Kloster auf dem südlichen Abhang des Bergs Taburno, das mit Rippengewölben und runden Bögen gebaut wurde. Die Struktur erstreckt sich über mehrere Ebenen und verbindet religiöse Räume mit natürlichen Grotten, die in die Bergseite eingebettet sind.
Das Kloster wurde Ende des 15. Jahrhunderts von Nachkommen der Familie Carafa gegründet und dann an Dominikanermönche übergeben, die es für ihre religiöse Arbeit nutzten. Die Anlage wurde über Generationen hinweg erweitert und blieb ein wichtiger religiöser Ort in der Region.
Der Pilgerort war über Jahrhunderte hinweg ein Ort, an dem sich Gemeinden versammelten, um gemeinsam zu beten und wichtige religiöse Momente zu teilen. Die Art, wie Besucher heute durch die Räume gehen und an Gottesdiensten teilnehmen, zeigt noch immer diese Tradition der gemeinschaftlichen Andacht.
Der Weg zur Anlage führt durch einen steilen Bergpfad, der gut zu Fuß erreichbar ist, aber festes Schuhwerk und Zeit erfordert. Von dort aus können Besucher die nahegelegenen Grotten auf gut markierten Wegen erkunden, die von der Hauptanlage in verschiedene Richtungen abzweigen.
Der ursprungliche Fußboden hat sich teilweise erhalten und zeigt achteckige Pflastersteine aus dem späten 15. Jahrhundert. Diese seltenen Steinmuster geben Einblick in die Handwerkskunst jener Zeit und sind heute noch deutlich sichtbar für jeden Besucher.
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