Taburno Camposauro, Bergmassiv in der Provinz Benevento, Italien
Der Taburnus ist ein Bergmassiv mit zwei Kalksteingruppen, die durch eine breite natürliche Ebene getrennt sind und sich auf über 1.390 Meter erheben. Die Gebirgskette liegt im südlichen Italien und wird von ausgedehnten Wäldern mit Silbertannen und Buchen bedeckt.
Die Römer erwähnten diesen Berg während der Schlacht von Caudinum, und der Dichter Vergil bezog sich darauf in seiner Aeneis und den Georgica. Diese antiken Verweise zeigen, dass das Massiv seit der Antike ein bekanntes Wahrzeichen der Region war.
Die Hänge beherbergen Überreste der Abtei Santa Maria in Gruptis aus dem 10. Jahrhundert und ein Heiligtum aus dem 15. Jahrhundert, das der Jungfrau gewidmet ist. Diese religiösen Stätten prägen das Aussehen und die Bedeutung der Region bis heute.
Das Berggebiet bietet zahlreiche Wanderwege durch Wälder in Höhen über 1.000 Meter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Am besten besucht man die Gegend bei trockenerem Wetter, da die Höhenlage bedeutet, dass Bedingungen schnell wechseln können.
Das Bergmassiv hat eine besondere geologische Struktur mit ausgedehnten Karstformationen, die sich aus der Kalksteinnatur der Berge entwickelt haben. Wasser aus der Fizzo-Quelle fließt durch das Aquädukt Vanvitelli zum Königspalast von Caserta und verbindet die Berglandschaft mit einem der berühmtesten Bauwerke der Region.
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