Villa Carpena, Museum und historische Villa in San Martino in Strada, Forlì, Italien
Villa Carpena ist ein Museum und Wohnhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert in San Martino in Strada, einem Ortsteil von Forlì in der Emilia-Romagna. Das Gebäude erstreckt sich über drei Stockwerke und umfasst Wohnräume, Schlafzimmer, Küchen und einen Arbeitsraum mit Originalmöbeln, umgeben von Gärten und Nebengebäuden.
Im Jahr 1914 erwarb die Familie das Landhaus und nutzte es bis 1943 als Landsitz und Erholungsort außerhalb Roms. Nach der Beschlagnahme durch den italienischen Staat wurde das Gebäude später zum Museum, das die Alltagsgegenstände und Räume jener Jahrzehnte bewahrt.
Der Name Carpena erinnert an die einstige Nutzung als landwirtschaftliches Anwesen, lange bevor es Teil der nationalen Geschichte wurde. Heute legen Besucher den Blick auf original eingerichtete Zimmer, einen Arbeitsraum mit Schreibtisch und persönlichen Gegenständen sowie eine Sammlung von Skulpturen, die den Alltag und die Ästhetik der Zwischenkriegszeit widerspiegeln.
Die Anfahrt führt etwa acht Kilometer von der Stadtmitte Forlì oder 13 Kilometer von Predappio durch ländliche Straßen. Führungen zeigen die Haupträume, Gärten und Nebengebäude, wobei das Gelände leicht uneben ist und festes Schuhwerk hilfreich sein kann.
Ein 1927 gebautes Spielhaus aus Pappe steht noch im Garten und zeugt vom Familienleben mit Kindern auf dem Anwesen. Auf dem Gelände ist außerdem ein funktionstüchtiges deutsches Verbindungsflugzeug Fieseler Fi 156 Storch ausgestellt, das militärische Technik jener Zeit greifbar macht.
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