Basilica di San Rufillo, Kleine Basilika in Forlimpopoli, Italien
Die Basilika San Rufillo ist ein Kirchengebäude im Nordwesten der historischen Altstadt mit einer neoklassischen Fassade und acht Säulen am Eingang. Das Innere wurde im 19. Jahrhundert völlig überarbeitet und zeigt heute klassische Architektur mit Kunstsammlungen verschiedener Epochen.
Die Kirche entstand zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr., wie archäologische Grabungen belegen. Um 1460 bis 1476 wurde sie nach Osten verlängert und erhielt eine neue Apsis. Zwischen 1819 und 1821 baute der Architekt Luigi Mirri aus Forlì sie im klassizistischen Stil um und erweiterte sie; die Weihe folgte am 6. Juni 1852. 1964 wurden die Gebeine des heiligen Rufillus aus Forlì hierher übertragen.
Die Basilika bewahrt Kunstwerke von lokalen und regionalen Künstlern auf, die das religiöse Leben der Gemeinde über Jahrhunderte widerspiegeln. Die Kirche dient bis heute als Ort der wöchentlichen Zusammenkunft für Gläubige aus der Stadt.
Der Zutritt ist normalerweise während der Gebetszeiten möglich, besonders am Sonntagmorgen wenn die Kirche offen ist. Besucher sollten vorab prüfen, ob die Kirche zu ihrer geplanten Zeit zugänglich ist.
Unter dem achtsäuligen Portikus von 1819-1821 stehen die beiden Grabdenkmäler aus istrischem Stein von Brunoro I. und Brunoro II. Zampeschi, den Herren von Forlimpopoli. Sie sind am Eingang zu sehen, bevor man die Kirche betritt.
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