Forlì Indian Army War Cemetery, Militärfriedhof in Forlì, Italien.
Der Forlì-Friedhof ist eine vom Commonwealth War Graves Commission verwaltete Kriegsgräberstätte mit etwa 500 Gräbern von Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in Italien dienten. Die Anlage wurde nach einem Entwurf des Architekten Louis de Soissons gestaltet und zeigt eine symmetrische Anordnung mit sorgfältig angelegten Wegen und Grünanlagen.
Der Friedhof wurde im Dezember 1944 angelegt und birgt die Gräber von 496 Kriegstoten, davon 493 Soldaten der 4., 8. und 10. indischen Infanteriedivision und 3 der britischen Armee. Er liegt an der Via Ravegnana gegenüber dem monumentalen Stadtfriedhof von Forlì. Das Forlì Cremation Memorial im Inneren erinnert an 769 Offiziere und Soldaten der indischen Armee, die zwischen dem 16. April und Oktober 1944 bei den Angriffen entlang der Gotenstellung starben.
Das Forlì Cremation Memorial im Friedhof erinnert an 769 Offiziere und Soldaten der indischen Armee, die zwischen dem 16. April und Oktober 1944 bei den Angriffen entlang der Gotenstellung starben. Es ehrt hinduistische und sikhische Tote, deren Überreste eingeäschert statt bestattet wurden. Am Eingang steht eine Bronzegruppe von Stephan Popdimitrov, enthüllt am 13. August 2011 und den im Krieg gefallenen Sikh-Soldaten gewidmet.
Der Friedhof liegt an der Via Ravegnana in Forlì und ist für Besucher zugänglich, die auf eigene Faust oder mit Führung kommen können. Die Anlage ist gut zu Fuß zu erkunden und bietet detaillierte Informationen zu jedem bestatteten Soldaten vor Ort.
Das Forlì Cremation Memorial ehrt 769 hinduistische und sikhische Offiziere und Soldaten der indischen Armee, die zwischen dem 16. April und Oktober 1944 bei den Angriffen entlang der Gotenstellung starben. Es ist eine Gedenkstätte, kein betriebenes Krematorium. Am Eingang steht eine Bronzegruppe von Stephan Popdimitrov, enthüllt am 13. August 2011, die den Sikh-Soldaten gewidmet ist.
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