Pfahlbauten-Stätte Fiavé, Bronzezeitliche Ausgrabungsstätte in Fiavé, Italien.
Die Pfahlbausiedlung Fiavé ist eine archäologische Stätte zwischen dem Gardasee und den Dolomiten mit erhaltenen hölzernen Konstruktionen über dem ehemaligen See Carera. Die Ausgrabungen zeigen verschiedene Bauplanaschichten mit unterschiedlichen Konstruktionstechniken.
Die Besiedlung reicht von 3800 v.Chr. bis 1300 v.Chr. zurück und zeigt mehrere Bewohnungsschichten. Diese verschiedenen Phasen dokumentieren Veränderungen in der Lebensweise dieser Gesellschaften über Jahrtausende hinweg.
Die Überreste der Pfahlbauten zeigen, wie prähistorische Gemeinschaften lebten und wirtschafteten. Sie verdeutlichen Ackerbau und handwerkliche Fähigkeiten dieser frühen Bewohner.
Besucher können sowohl die Ausgrabungsstätte als auch das Palafitte-Museum erkunden, das über 300 hölzerne Objekte, Keramiken und Bronzeerzeugnisse zeigt. Das Gesamtgelände ist einfach zugänglich und bietet eine gute Orientierung für alle Interessierten.
Die außergewöhnliche Erhaltung von organischen Materialien in der Torfumgebung hat hölzerne Werkzeuge, Lebensmittelreste und Konstruktionselemente aus prähistorischen Zeiten bewahrt. Diese feuchte Umgebung schuf ideale Bedingungen für die Konservierung von Objekten, die sonst längst verrottet wären.
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