Ghisallo, Gebirgspass in Magreglio, Italien.
Der Ghisallo ist ein Bergpass mit einer Höhe von 754 Metern, der die Provinzen Lecco und Como durch kurvige Straßen in Norditalien verbindet. Die Strecke führt durch abwechslungsreiches Gelände mit mehreren Abschnitten, die sich steil nach oben ziehen.
Der Pass verdankt seinen Namen einer Legende, wonach Graf Ghisallo im Mittelalter von Banditen bedrängt wurde und an einem Heiligtum mit einem Bild der Jungfrau Maria Schutz fand. Später wurde der Ort zu einem wichtigen Punkt in der Radsportgeschichte und zog Tausende von Radfahrern an.
Die kleine Kapelle hier ist bekannt für ihre Sammlung von Rennradträgern und Trikots, die von Fahrern hinterlassen wurden, welche diesen Ort als spirituellen Ort betrachten. Viele Radfahrer machen hier Halt, um eine Kerze anzuzünden oder ein persönliches Andenken zu hinterlassen.
Sie können den Gipfel über drei verschiedene Routen erreichen, die von Bellagio, Erba oder Onno starten und zwischen 10 und 16 Kilometer lang sind. Die Straße ist das ganze Jahr über zugänglich, aber im Winter können Schnee und Eis die Bedingungen verschärfen.
Eine ewige Flamme brennt ständig am Heiligtum zur Erinnerung an Radfahrer, die ihr Leben verloren haben. Das angrenzende Museum zeigt auch das beschädigte Fahrrad des verstorbenen Radfahrers Fabio Casartelli als Denkmal.
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