Bank of Japan, Zentralbank in Nihonbashi, Tokio, Japan
Die Bank von Japan ist eine Zentralbank in Nihonbashi, Tokio, und arbeitet in einem dreistöckigen Granitgebäude mit klassischen Proportionen und Säulen. Das Bauwerk steht auf dem Gelände, wo früher die Goldmünzprägeanstalt war, und überblickt einen kleinen Platz in der Nähe von Geschäftsvierteln.
Die Institution wurde 1882 während der Meiji-Restauration nach dem Vorbild der Nationalbank von Belgien gegründet. Das Granitgebäude, das heute als Hauptsitz dient, wurde 1896 von Tatsuno Kingo fertiggestellt und ersetzte frühere provisorische Büros.
Der Name stammt von der zentralen Rolle, die diese Institution in der nationalen Wirtschaft einnimmt. Besucher sehen das Gebäude oft als Wahrzeichen für die finanzielle Stabilität des modernen Japan und machen auf dem Platz davor Fotos.
Die Zentrale bietet wochentags Dienstleistungen zum Umtausch beschädigter japanischer Banknoten und Münzen an. Das Währungsmuseum kann ohne Voranmeldung besucht werden und zeigt die Entwicklung des Geldes in Japan über die Jahrhunderte.
Die Institution hält seit 2020 etwa fünf Prozent der japanischen Aktien und ist damit der größte Aktionär des Landes. Dieser Ansatz unterscheidet die Zentralbank von den meisten anderen weltweit und spiegelt ihre Rolle bei der Stabilisierung der Wirtschaft wider.
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