Ōmiwa Shrine, Shinto-Schrein in Sakurai, Japan
Ōmiwa Jinja ist ein Schrein in Sakurai, Japan, der ohne übliches Hauptgebäude auskommt und direkt zum bewaldeten Mount Miwa führt. Zu den erhaltenen Bauwerken zählen eine Gebetshalle, Torii-Tore und Nebenschreine, die entlang gepflasterter Wege durch Zedernhaine verteilt liegen.
Die Anfänge dieser Stätte reichen in die früheste Zeit Japans zurück, als Herrscher den Berg als Sitz göttlicher Macht verehrten. Während der Heian-Ära erhielt der Ort besonderen Rang, als das Kaiserhaus anordnete, wichtige Staatsangelegenheiten der dort verehrten Kami zu melden.
Seit alten Zeiten gilt der Berg als heiliger Körper der Gottheit, weshalb Gläubige ihre Gebete vor dem Haiden-Gebäude sprechen, ohne ein Hauptheiligtum dahinter zu finden. Besucher können weiße Papierschlangen an Kiefern binden, eine lokale Tradition, die Schutz und Glück symbolisieren soll.
Vom Bahnhof Miwa aus führt ein kurzer Fußweg durch ein Wohnviertel direkt zum Eingang, wobei der Zugang frei und während der Tageslichtstunden möglich ist. Die gepflasterten Hauptwege sind relativ eben, doch einige Nebenpfade können steile oder unebene Abschnitte aufweisen.
Ein seltenes Dreifach-Torii-Tor, Mitsu-torii genannt, befindet sich innerhalb des verbotenen Bereichs und kann nur mit priesterlicher Begleitung betreten werden. Diese Konstruktion verbindet drei Tore in einer geometrischen Form, die nirgendwo sonst in dieser Weise nachgebaut wurde.
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