Makimuku ruins, Archäologische Stätte in Sakurai, Japan.
Die Makimuku-Ruinen sind eine archäologische Stätte in Sakurai in der Präfektur Nara, die sich über offenes Ackerland erstreckt. Das Gelände zeigt die Umrisse früherer Siedlungen mit Spuren von Gebäudegrundrissen, flachen Grabhügeln und alten Wasserläufen.
Die Siedlung stammt aus dem 3. Jahrhundert und repräsentiert den Übergang zwischen der Yayoi- und der Kofun-Periode. Dieser Wandel brachte neue Bestattungsbräuche und zentrale Herrschaftsformen nach Japan.
Der Name Makimuku leitet sich von der Lage in einer sanften Ebene ab, wo Pilger auf dem Weg zum nahen Berg Miwa rasteten. Heute blicken Besucher über die geschützten Flächen und erkennen noch die alten Geländeformen, die einst Kultstätten umgaben.
Die Anreise erfolgt am besten mit dem Auto oder Fahrrad, da keine direkte Busverbindung zur Stätte führt. Die Flächen liegen zwischen Feldern und lassen sich zu Fuß erkunden, festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
Nur fünf Prozent der gesamten Fläche wurden bisher ausgegraben, der Rest bleibt unberührt unter den Feldern. Diese Zurückhaltung bewahrt das Gelände für künftige Forschung mit besseren Methoden.
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