Hokenoyama Kofun, Alter Grabhügel in Sakurai, Japan
Der Hokenoyama Kofun ist ein Grabügel mit einer charakteristischen schlüssellochförmigen Form, die typisch für frühe japanische Bestattungskomplexe ist. Der Bau erstreckt sich über etwa 80 Meter und zeigt die raffinierte Architektur der Epoche mit steinernen Einrichtungen im Inneren.
Der Grabügel wurde um 250 nach Christus errichtet und gehört zu den ältesten großflächigen schlüssellochförmigen Bestattungsanlagen des japanischen Archipels. Seine Entstehung fällt in eine Zeit der politischen Konsolidierung und des wachsenden Einflusses des Yamato-Reiches in der Region.
Der Name des Hügels knüpft an die Legende der Prinzessin Yamato Totohi Momoso an, die mit dem heiligen Berg Miwa verbunden ist. Diese mythologische Verbindung prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes in der Region.
Der Ort ist über eine enge Straße erreichbar, und es gibt einen kleinen Parkplatz in der Nähe für Besucher. Die beste Zeit zum Erkunden ist an ruhigeren Tagen, wenn es möglich ist, die Umgebung des Hügels leicht zu gehen.
Grabungen 1995 brachten Holzsärge, Steinböden und Gegenstände aus der Tokai-Region und dem Binnenmeer Seto zum Vorschein. Diese Artefakte zeigen Handelsverbindungen und kulturelle Einflüsse aus verschiedenen Teilen des frühen Japan.
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