Mino, Traditionelle Papierherstellungsstadt in der Präfektur Gifu, Japan
Mino ist eine Stadt in Südmittel-Gifu und wird von zwei Flüssen durchflossen, dem Nagara und dem Itadori, die das Landschaftsbild prägen. Die Siedlung erstreckt sich über ein bergiges Gebiet mit Flusstälern, in dem sich Wohnhäuser, Werkstätten und Läden zwischen grünen Hügeln verteilen.
Die Stadt entstand im Edo-Zeitraum, als Kanamori Nagachika die Erlaubnis erhielt, am Nagara-Fluss die Oguriyama-Burg zu errichten. Von diesem Ort aus wuchs eine Siedlung, die ihre Papierherstellung nach und nach zur Haupttätigkeit machte.
Der Name Mino stammt von der langen Papiertradition ab, die das tägliche Leben und die Straßenbilder der Stadt prägt. Die Handwerker verwenden noch immer lokale Rohstoffe und alte Techniken, um ihre Arbeiten herzustellen.
Besucher können mit der Nagaragawa-Bahn oder dem Auto über die Tokai-Hokuriku-Expressway anreisen, was die Stadt leicht erreichbar macht. Zu Fuß lässt sich das Zentrum gut erkunden, da die meisten Werkstätten und Läden in erreichbarer Nähe beisammen sind.
Das Udatsu-Viertel bewahrt Gebäude aus dem frühen 17. Jahrhundert mit charakteristischen steilen Dächern, die früher als Brandschutz dienten. Diese Bauten wurden 1999 zum Schutzgebiet für traditionelle Häuser erklärt und zeigen die Bauweise aus der Zeit, als die Papierfabriken florierten.
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