Zuiō-ji, Buddhistischer Tempel in Niihama, Japan.
Zuiō-ji ist ein Zen-buddhistischer Tempel in Niihama am Fuß der Shikoku-Berge mit einem zweigeschossigen Glockentor, einem Trommeltor und überdachten Verbindungsgängen zwischen den Klostergebäuden. Die Gebäude sind um einen Innenhof mit gerechtem Kies angeordnet, was für einen Sōtō-Zen-Tempel typisch ist.
Der Tempel wurde 1448 gegründet, als sich der Buddhismus in ganz Japan weiter ausbreitete. Die meisten der heute sichtbaren Gebäude wurden Mitte des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut und bilden seitdem den Grundriss des Komplexes.
Zuiō-ji gehört zur Sōtō-Zen-Schule, und im Winter kann man manchmal Mönche in der Stadt beobachten, die traditionelle Almosenrunden durchführen. Diese Praxis gehört zur täglichen Ausbildung der Mönche und ist ein seltener Anblick außerhalb von Klosterzentren.
Das Tempelgelände liegt an der Yamanechō-Straße in Niihama und ist für Besucher zugänglich. Bequemes Schuhwerk wird empfohlen, da man auf den Kieswegen und zwischen den Gebäuden längere Strecken zu Fuß zurücklegt.
Auf dem Tempelgelände wächst ein Ginkgo-Baum, der über 800 Jahre alt sein soll und im Herbst besonders auffällt, wenn sich seine Blätter gelb färben. Im Komplex befindet sich außerdem ein rotierendes Schrank für buddhistische Sutras, ein Objekt, das in Tempeln der Region selten zu finden ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.