Niihama, Verwaltungseinheit in der Präfektur Ehime, Japan.
Niihama erstreckt sich entlang der Küste des Seto-Binnenmeeres zwischen bewaldeten Bergen im Süden und einem flachen Küstenstreifen mit Hafeneinrichtungen im Norden. Die Stadtlandschaft mischt Industrieanlagen mit Wohngebieten, während Flüsse durch das Gelände fließen und ins Meer münden.
Die Eröffnung der Besshi-Kupfermine im Jahr 1691 verwandelte einen kleinen Fischerort in ein Zentrum für Metallverarbeitung und Verschiffung. Die Mine zog Arbeiter und Händler an, während der Hafen zum Ausgangspunkt für Kupfertransporte in andere Teile Japans wurde.
Das Taiko-Fest bringt jeden Herbst Mannschaften aus den Stadtvierteln zusammen, die riesige Trommeln durch die Straßen tragen und dabei rhythmisch gegeneinander antreten. Die Träger arbeiten in synchronisierten Gruppen und heben die schweren Instrumente mit koordinierten Rufen und Bewegungen, während Zuschauer die Leistung ihrer Nachbarschaft anfeuern.
Der Bahnhof liegt im zentralen Bereich und verbindet die Stadt mit anderen Orten entlang der Küste. Straßen führen sowohl zu den Hafengebieten als auch zu den Wohnvierteln weiter landeinwärts.
Der Tempel Zuiō-ji in den südlichen Hügeln bietet Meditationssitzungen für Besucher, die an Zen-Praktiken teilnehmen möchten. Die ruhige Umgebung des Tempels zieht Menschen an, die Abstand von den geschäftigen Hafenvierteln suchen.
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