Isono-jinja, Shinto shrine in Japan
Isono-jinja ist ein Shinto-Schrein in Saijō, der im Shinmei-zukuri-Stil gebaut ist, charakterisiert durch einfache Linien und ein schlicht gehaltenes hölzernes Hauptgebäude. Die Anlage ist durch ein hölzernes Torii-Tor gekennzeichnet, wird von großen Kampferbäumen umgeben und verfügt über Purifikationsbecken, Nebenheiligtümer und eine erhöhte Struktur mit Stützpfeilern, die traditionelle Speicherhaus-Designs widerspiegeln.
Der Schrein wurde 158 n. Chr. während der Herrschaft des Kaisers Seimu gegründet und war während der Nara-Periode das Hauptheiligtum der Provinz Iyo, was auf seine große historische Bedeutung hindeutet. Es wird berichtet, dass ein Kronprinz das Heiligtum besuchte, und alte Inschriften auf Steinen dokumentieren seine lange Präsenz in der Region.
Der Schrein ist tief in der lokalen Gemeinschaft verwurzelt und dient als Treffpunkt für traditionelle Feste wie das Isono Jinja Sairei im Juli, bei dem große geschmückte Wagen durch die Straßen gezogen werden. Die Besucher hinterlassen persönliche Wünsche auf hölzernen Tafeln, die am Schrein aufgehängt werden, und schaffen damit einen Ort der gemeinsamen Hoffnung.
Der Schrein ist etwa neun Minuten mit dem Taxi vom Bahnhof JR Iyo Saijo entfernt und verfügt über kostenloses Parken für Besucher. Das ruhige Gelände mit wenig touristischer Auslastung bietet eine entspannte Erkundung des Schreins und der umliegenden Natur ohne große Menschenmengen.
Die großen Kampferbäume mit ihren weit ausgebreiteten Ästen prägen das Erscheinungsbild des Schreins und sind besonders beeindruckend wegen ihrer Größe und Form. Diese alten Bäume gelten als heilig und ziehen regelmäßig die Aufmerksamkeit von Besuchern auf sich, die ihre natürliche Schönheit und Kraft bewundern.
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