Iizumi-jinja, Shinto-Schrein in Japan
Iizumi-jinja ist ein Shinto-Schrein in Shimojimayama, Saijō, dessen Hauptgottheit Ukanomitama-no-mikoto ist, auch Iizumi Daimyōjin genannt. Die 1857 fertiggestellte Haupthalle (honden) ist im dreijochigen Nagare-zukuri-Stil mit Zypressenrindendach und einem Fünf-Drei-Paulownien-Wappen auf dem First errichtet. Die Gebetshalle wurde 2001 neu gebaut, und die Steintreppe ist von 2005 fertiggestellten Steinzäunen gesäumt.
Der Schrein führt seinen Ursprung auf Tōkiwake-gimi zurück, den Enkel von Takekunikoriwake-no-mikoto des Isono-Schreins, der Ukanomitama weihte und die lokale Erdgottheit Kunitama-ehime verehrte. Laut den Aufzeichnungen des Schreins hielten Kaiser Chūai und Kaiserin Jingū am Ort an und vollzogen einen Befriedungsritus mit einem aus einer Eiche geschnittenen Zepter. Lange Ichii-tsu-Schrein genannt, war er Dorfschrein des Shimayama-Bezirks; die Gebäude brannten 1585 während Kobayakawa Takakages Shikoku-Feldzug und erneut in der Ansei-Ära. 1872 wurde er zum Bezirksschrein ernannt.
Der Name des Schreins stammt von den Eichen, die einst auf dem Hügel Itsuoka wuchsen; lange hieß er Ichii-tsu-Schrein. Sein Oktoberfest versammelt elf Trommelwagen, und der Ritus des Yosegaki, bei dem die Wagen in einer Reihe aufgestellt und gemeinsam hochgehoben werden, entstand hier, bevor er sich in der Umgebung verbreitete.
Der Schrein liegt in Shimojimayama, Saijō, und ist über eine Steintreppe erreichbar, deren seitliche Einfriedungen 2005 auf älteren Fundamenten fertiggestellt wurden. Die Andachtshalle wurde 2001 neu errichtet, während das Hauptgebäude von 1857 stammt. An der Südseite des Geländes steht ein Lieddenkmal für Naga no Imiki Okimaro.
Der Schrein gilt als Ursprungsort des „Yosegaki“, eines Rituals der Taiko-dai-Wagen: Elf Wagen stellen sich nebeneinander auf, rücken dicht zusammen und werden gemeinsam gehoben. Es entstand beim Herbstfest des Schreins und verbreitete sich später vom Gebiet Ōin bis ins obere Niihama und darüber hinaus.
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