Kuju Mountains, Vulkanische Gebirgskette im Aso-Kuju Nationalpark, Japan
Das Kuju-Gebirge ist ein Komplex von mehreren vulkanischen Gipfeln in einem Nationalpark in der Präfektur Oita, wobei Mount Nakadake mit 1.791 Metern der höchste Punkt ist. Der Berg besteht aus Andesit, einem dunkelgrauen Stein, der durch Vulkanismus entstanden ist.
Das Gebirge entstand vor etwa 200.000 Jahren durch vulkanische Aktivität, wobei Mount Hossho und andere Gipfel allmählich aufgebaut wurden. Die jüngste eruptive Phase ereignete sich zwischen 1995 und 1996, was zeigt, dass die vulkanischen Prozesse nicht vollständig erloschen sind.
Die Bergkette ist seit langem ein Ziel für Wanderer und wird in traditionellen Listen japanischer Berge erwähnt. Menschen kommen hierher, um die Natur zu erkunden und sich von den Tälern unten zu erheben.
Die Wanderung ist am besten über die Zugangspunkte bei Makinoto Pass oder Chojabaru Visitor Center erreichbar, wobei die meisten Routen vier bis sechs Stunden dauern. Besucher sollten gutes Schuhwerk und Wasser mitbringen, da die Wege durch offenes Gelände führen und die Wetterbedingungen oben schnell wechseln.
Mount Hossho stößt kontinuierlich Dampf aus seinen Hängen aus und zeigt, dass unter der Oberfläche noch immer Wärmekraft vorhanden ist. Dieser sichtbare Dampf macht deutlich, dass das Gebiet biologisch nicht trocken ist, sondern von geothermischen Prozessen geprägt wird.
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