Oranda-zaka, Scenic street in Nagasaki City, Japan
Oranda-zaka ist eine sanft ansteigende Sandsteinstraße in Nagasaki, die sich über etwa 300 Meter vom Hafen hinauf zu den Hügeln erstreckt. Die Straße ist mit großen Steinen gepflastert und wird von westlichen Häusern aus den 1890er Jahren gesäumt, die den Charakter dieses historischen Viertels prägen.
Holländische Kaufleute ließen sich bereits im 17. Jahrhundert in Nagasaki nieder und blieben auch während Japans Zeit der Isolation dort. Nach der Öffnung Japans 1859 kamen Westler aus Großbritannien, Frankreich, Amerika und Russland, bauten ihre Häuser an diesem Hang und prägen die Geschichte des Ortes bis heute.
Der Name Oranda-zaka bedeutet wörtlich Holländischer Hügel und stammt aus der Edo-Zeit, als die Japaner Westler generell als Holländer bezeichneten. Auch heute noch zeigen die westlichen Häuser aus den 1890er Jahren den kulturellen Austausch, der diesen Ort geprägt hat.
Der Ort ist leicht mit der Straßenbahn Linie 5 zu erreichen; steigen Sie an der Haltestelle Shimin-byoin-mae aus und gehen Sie kurz weiter. Die etwa 300 Meter lange Straße hat sanfte Steigungen ohne Treppen und lässt sich bequem zu Fuß erkunden.
Die Straße wird besonders nach Regen als 'Rainy Oranda-zaka' bezeichnet, wenn die Steine dunkler und glänzend wirken und eine ruhige, nachdenkliche Stimmung schaffen. Diese atmosphärische Qualität bei schlechtem Wetter macht jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
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